Plasma TV Fernseher Test & Testsieger 23. September 2011

Beitrag von: Tim Peters

Plasma Fernseher sind aktuell noch eher umstritten. Zwar bestechen sie durch meist atemberaubende Bildqualitäten, allerdings sind sie in der Anschaffung noch seher teuer. Zudem ist der Stromverbrauch eines Plasma TV auch mindestens doppelt so hoch wie bei einem gleichgroßen LCD Gerät. Doch ist die Bildqualität auch wirklich immer so hervorragend, wie sie überall für Plasma Fernseher beworben wird? Im Plasma Fernseher Test konnten einige Mängel aufgedeckt werden.

Test Plasma TV: Die Nachteile der Plasma Geräte

Farbverläufe

Vor allem bei Farbverläufen zwischen weiß und rot und weiß und schwarz konnten bei verschiedenen Plasma Fernsehern starke Mängel aufgewiesen werden. Die Rottöne erschienen dabei sehr unnatürlich und grell, trafen rot und weiß auseinander, vermischten sich die Farben gerade an den Kanten häufig zu einem Rosaton, statt die Farben klar voneinander abzugrenzen. Auch beim Aufeinandertreffen von schwarz und weiß entehen häufig graue Zwischenstufen. Geräte, die dieser Problematik bereits entgegen wirken, kommen von Panasonic und Pioneer.

Graustufen

Auch bezüglich der Graustufen konnten Mängel bei Geräten im Plasma TV Test aufgedeckt werden. In dunkleren Bereichen verschwimmt das Bild dabei häufig zu einem Einheitsbrei, dunklere Übergänge sind dann kaum noch erkennbar. Deshalb sollte man beim Kauf darauf achten, dass das Plasma TV Gerät wenigstens 1024 Graustufen darstellen kann. Vorreiter auf diesem Gebiet sind dabei ebenfalls Panasonic und Pioneer.

Schwarzwerte

Anfänglich stellten die Schwarzwerte bei den Plasma Geräten noch ein großes Problem dar. Statt sattem Schwarz bildeten sie eher ein dunkles Grau ab, das durch die Leuchtkraft des Backlights verursacht wurde. Mit Fortschritten bezüglich der Technik wirkt man diesem Problem entgegen. Und auch hier konnte sich unter anderem Panasonic als einer der Pinoiere auf diesem Gebiet hervortun: mit einem speziellen System, einem neuen Prozessor, der auf den Namen “Real Black Drive System Prozessor” hört, können weitaus tiefere Schwarzwerte erzeugt werden. Allerdings sollte man beim Kauf darauf achten, dass der Schwarzwert wiederum nicht so tief wird, dass Bilddetails verloren gehen.

Plasma Fernseher im Vergleich

Viele der genannten Probleme können mit voranschreitender Technik immer stärker behoben werden, so dass die Bildqualität beim Plasmafernseher immer besser wird. Der Stromkostenfaktor kann jedoch immer noch nicht gänzlich behoben werden. 40 Zoll Plasma Geräte sind heute jedoch bereits ab circa 350 Euro erhältlich und damit um ein Vielfaches günstiger als noch vor wenigen Jahren. Ein echter Preisknüller ist dabei der Panasonic TX-P42X10E, der mit seinen 40 Zoll Bildschrimdiagonale bereits ab circa 329 Euro erhältlich ist. Vor allem ein immens großer Betrachtungswinkel und die Möglichkeit, Daten von einer Speicherkarte direkt via integrierten Speicherkartenslot darstellen zu lassen, sprechen für den Panasonic. Die Farbwiedergabe ist sehr natürlich, allerdings sind ein sehr hoher Stromverbrauch und eine lediglich HD Ready Gegebenheit zu bemängeln.

Der Panasonic TX-P42S10E kommt mit ähnlichen Daten wie der TX-P42X10E und in der selben Preisklasse, verfügt jedoch über bessere Schwarzwerte. Bemängelt werden muss jedoch ein leichtes Bildflimmern sowie ein Hang zu einem grünstichigen Bild.

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Plasma Fernseher Testsieger

Da Panasonic wirklich ein Vorreiter in Sachen Plasma TV ist, ist es nicht weiter verwunderlich, dass auch der Testsieger von diesem Hersteller stammt. Der Panasonic Viera TX-P42GW30 misst 42 Zoll in der Bildschirmdiagonale und kostet circa 750 Euro. Eines der Highlights ist der integrierte Triple Tuner, der für digitales Fernsehen keine zusätzlich Set Top Box mehr notwendig macht. Auch die multimedialen Vorteile sprechen für sich: Ein Zugriff auf das Internet oder das Netwerk von Pansonic ist mit dem Viera kein Problem und bereitet große Freude. Auch der Viera kommt mit einem eigenen Kartenslot. In verschiedenen Tests wurden zum einen der äußerst breite Blickwinkel und andererseits die natürlichen, kräftigen Farben positiv hervor gehoben. Gelgentlich wird eine nicht allzu zufriedenstellende Farbeinstellung vom Werk bemängelt, allerdings verfügt der Viera über hervorragende Regler, mit denen man die Farben und Farbverhältnisse sehr gut und sehr genau selbst einstellen kann.

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