Wie schnell ist mein Internet? (+Test +Optimierungen) 16. Januar 2012

Beitrag von: Tim Peters, in: Internet, Ratgeber, Sticky

Könnte mein Internet schneller sein?

Einfach Daten eingeben und vergleichen, wenn Sie mit den oberen Werten nicht zufrieden sind?

Artikel-Story

Manche vertreiben sich die Zeit mit Shopping und Gaming und für wieder andere ist das Internet die Haupteinnahmequelle und Bestandteil ihres täglichen Arbeitslebens, ohne das dieses um einiges komplizierter oder sogar gar nicht erst möglich wäre. Das Internet ist also nicht mehr wegzudenken.

Doch in den schnelllebigen Zeiten, in denen wir leben, gilt gerade beim Internet das altbekannte Sprichwort „Zeit ist Geld“ mehr denn je, denn jeder möchte alle Dienste, die das Internet zur Verfügung stellt, schnellst möglich abrufen können. Vorbei die Zeiten, in denen man minutenlang auf den Aufbau einer einzigen Website warten musste – und das ist auch gut so.

Wie schnell ist mein Internet? Die Leitungen und die Realität

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Ohne das Internet kommt kaum noch ein Mensch aus. Manche nutzen es nur, um mit Freunden in Kontakt zu bleiben, andere als kostengünstige Verbindung zu lieben Verwandten, die auf anderen Erdteilen beheimatet sind.

Wie schnell ist mein Internet wirklich?

Diese Frage stellt man sich immer häufiger, hat man doch das Gefühl, dass die vom Provider versprochene Datenübertragungsrate nicht immer erreicht werden kann. Dazu gibt es einige Tests, die die Wahrheit ans Licht bringen können.


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Speedtest

Wissen Sie nicht, wie Sie diese Werte interpretieren sollen? Dann vergleichen Sie mit unserem kostenlosen und unverbindlichen Vergleichsrechner.

Wie bringe ich in Erfahrung, wie schnell mein Internet ist?

Wer erfahren möchte, wie schnell sein Internet generell und laut Vertrag ist, der hat natürlich erst einmal die Möglichkeit, in die Vertragskonditionen zu blicken und dort nachzulesen, welche Leitung und welche Datenübertragungsrate man gebucht hat.

Vor Vertragsabschluss

Vor Vertragsabschluss informieren die verschiedenen Provider auch gerne darüber, welche Geschwindigkeiten erreicht werden können, denn nicht allerorts in Deutschland sind gleich schnelle Datenübertragungsraten möglich. Das heißt, eine relativ schnelle 16.000er Leitung ist längst nicht überall beanspruchbar.

Beim Provider anrufen

Eine weitere Möglichkeit herauszufinden, wie schnell die Übertragung ist, bzw. sein sollte, ist natürlich, den jeweiligen Provider anzurufen und nachzufragen.

Geschwindigkeit online testen

Zudem gibt es im Internet den ein oder anderen Test, mit dem man herausfinden kann, wie schnell das Internet tatsächlich ist. Einen solchen Test findet man zum Beispiel auf dieser Seite.

Dort kann man kostenlos überprüfen, wie schnell Up- und Downloadübertagungsraten – und somit das Internet – tatsächlich sind.

Und wie schnell ist mein Internet wirklich?

Auf TechnikRatgeber.NET kann man kostenlos überprüfen, wie schnell Up- und Downloadübertagungsraten – und somit das Internet – tatsächlich sind. Häufig ergeben sich dabei ganz andere gemessene Geschwindigkeiten, als tatsächlich vom Anbieter versprochen worden sind.

Doch woran liegt das?

Vor allem wenn kabelloses Internet genutzt wird, können die Signale, die der Router an den Computer sendet, durch viele Faktoren unterbrochen, abgelenkt oder abgeschwächt werden.

Wer das Internet via Netzwerkkabel nutzt und mit dem Speedtest eine langsamere Übertragungsgeschwindigkeit feststellen konnte, als mit dem Anbieter vereinbart wurde, bzw. als sie Bestandteil des Vertrags ist, sollte sich unbedingt mit dem Anbieter in Verbindung setzen.

Wer jedoch WLAN nutzt, der sollte seine Umgebung auf etwaige Störquellen untersuchen und diese gegebenenfalls mit einfachen Mitteln beheben. Die Behebung der Probleme ist meist wirklich einfach durchzuführen und zudem in der Regel recht günstig oder sogar kostenlos.

Optimierung der Internetverbindung: Störquellen beim WLAN und wie man sie beheben kann

Quellen, die den Empfang des WLANs stören, können verschiedener Natur sein und den Empfänger (Computer) daran hindern, durch mangelnde Empfangsqualität die volle Geschwindigkeit der Datenübertragung auszunutzen.

Unser Test “Wie schnell ist mein Internet?” zeigt Ihnen, wie schnell Ihr Internet wirklich ist.

Störquelle #1

Mögliche Störquellen sind dabei zum Beispiel Geräte, die im selben Frequenzbereich übertragen, wie es der Router tut und in dessen Nähe oder in der Nähe des Computers stehen. Dafür kommen etwa Mikrowellen oder auch Babyphone in Frage.

Mikrowelle und Router liegen beide in einem Frequenzbereich von 2,45 GHz. Der Router kann jedoch ganz einfach manuell auf einen Bereich von 5 Ghz umgestellt werden, so dass die Signale einander nicht mehr stören können.

Störquelle #2

Auch der Router des Nachbarn, der vom Hersteller auf die selbe Frequenz eingestellt worden ist, wie der eigene, kann für eine langsamere Übertragung sorgen. Hier gilt es einfach, verschiedene Frequenzen am Router einzustellen und auszuprobieren, bis man die schnellste Datenübertragung gefunden hat.

Störquelle #3

Der richtige Standort des Routers und die Ausrichtung seiner Antenne sind ebenfalls ausschlaggebende Punkte, die die Geschwindigkeit des Internets beeinflussen können. Mit kostenlosen Programmen, so genannten „Heat Mappern“, kann man ermitteln, wo der optimale Standpunkt des Routers in der Wohnung ist.

Für die Ausrichtung der Antenne gilt grundsätzlich, dass sie in einem Winkel  von 90° zur Hauptempfangsrichtung stehen sollte.

Störquelle #4

Befindet sich der Computer auf einer anderen Etage als der Router, so können Wände und vor allem auch verbaute Stahlträger dafür sorgen, dass das WLAN-Signal deutlich abgeschwächt wird. Repeater und Verstärker, die im Handel erworben werden können und häufig über eine Steckdose im betreffenden Raum das Signal verstärken, sorgen dafür, dass das Signal auch auf anderen Etagen noch hervorragend ist.

Um einen kostengünstigen Verstärker zu erhalten, kann man sich sogar selbst mit Papier und Alufolie daran machen, einen eigenen zu bauen. Der Verstärker sieht aus wie eine kleine Satellitenschüssel und wird an der Antenne des Routers angebracht. Die Alufolie sorgt dafür, dass die Signale in die richtige Richtung gelenkt werden.

Störquelle #5

Wer jedoch keine Vermutung hat, was seine Internetgeschwindigkeit negativ beeinflussen könnte, der hat die Möglichkeit, im Internet kostenlose Tools, wie etwa den „Network Stumbler“ herunterzuladen. Dieses Tool erstellt eine Art Landkarte der Empfangsqualität der Signale und lokalisiert somit auch potentielle Störquellen, denen man dann entgegenwirken kann.

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